Grundlage Kreditkarten

Januar 11th, 2011
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Geschichte der Kreditkarten
Mit dem heute bekannten Diners Club begann bereits im Jahr 1949 die Geschichte der Kreditkarte. Der Erfinder, Frank McNamara, hatte nicht genügend Bargeld dabei, um im Restaurant sein Essen zu bezahlen und einigte sich darauf, die Rechnung später zu begleichen. Die Idee zur Kreditkarte war geboren und heute können die Menschen auf der ganzen Welt bequem mit ihrem Namen und der Kreditkarte bezahlen. In Ländern wie Amerika ist der bargeldlose Zahlungsverkehr mit der Kreditkarte gleichberechtigt neben das Bezahlen in bar.

Die Vor- und Nachteile der Kreditkarten
Kreditkarten erleichtern das Leben, sie machen ein bargeldloses Bezahlen möglich, ermöglichen das Mieten von Autos, das Bezahlen im Internet und am Telefon und das Buchen von Reisen, Flügen und Tickets für Veranstaltungen.

Mittlerweile ermöglichen viele Anbieter ihren Kreditkartenbesitzern auch das kostenlose Abheben von Bargeld am Geldautomaten, ein besonderer Vorteil für deutsche Kreditkartenbesitzer, die ihr Konto bei einer Direktbank führen oder deren EC-Karte in einigen Ländern als Zahlungsmittel nicht akzeptiert wird.

Die hohe Zahl der Akzeptanzstellen auf der ganzen Welt erlauben den Kreditkarteninhabern überall das Bezahlen und Geldabheben, sodass das Mitnehmen von ungewöhnlich viel Bargeld und die damit verbundenen Risiken des Diebstahls entfallen. Bei unverschuldetem Kreditkartenverlust muss der Karteninhaber gerade mit 50 Euro haften und sie wird innerhalb eines Tages ersetzt – undenkbar bei einer EC-Karte.

Verbraucher, die das Einkaufen im Internet bevorzugen haben mit einer Kreditkarte das ideale Zahlungsmittel. Es muss lediglich die Kartennummer und die Prüfziffer eingegeben werden, wird der Betrag frei gegeben ist die Ware sofort bezahlt und geht in den Versand. Das umständliche Überweisen und den Zahlungseingang abwarten entfällt.

Trotz der vielen Vorteile sollen die Nachteile der Kreditkarten nicht verschwiegen werden. Gerade in Deutschland akzeptieren noch nicht alle Einzelhandelsgeschäfte die Kreditkarte als Zahlungsmittel, sodass immer eine EC-Karte oder Bargeld als Alternative vorhanden sein muss. Beim Einsatz der Kreditkarte im Ausland fallen außerdem in der Regel Auslandseinsatzgebühren an, was mit hohen Kosten verbunden sein kann, wenn man sich oft und lange im Ausland aufhält. Viele Karteninhaber verlieren über die Ausgaben mit der Kreditkarte die Übersicht, weil die Kartenabrechnung nur einmal monatlich erfolgt. Wer eine so genannte Revolving Karte nutzt und seinen Saldo in Raten bezahlt, wird dafür mit extrem hohen Zinsen geschröpft und schneller als gedacht kann der Benutzer durch so eine Kreditkarte in die Schuldenfalle geraten. Kreditkarteninhaber sind nach Aussagen des Handels beim Einkaufen großzügiger und geben das Geld, das mit einer Karte bezahlt wird, häufig leichter und unüberlegter aus. Barzahler geben bis zu 50 Prozent weniger Geld aus, als Kreditkartenzahler. Auf unserer Partnerseite können Sie mehr über die Nachteile der Kreditkarten erfahren.

Die größten Kreditkartenanbieter
Die Reihenfolge der Aufzählung ist gleichzeitig auch die Reihenfolge, welche Kreditkarten in Deutschland am häufigsten genutzt werden.

VISA
Visa International Service Association, so heißt das Kreditkartenunternehmen, gehört zu den größten Organisationen. Der europäische Markt wird von einer Unternehmensniederlassung mit Sitz in London gesteuert, während der Hauptsitz in den USA ist. Von dort werden die unterschiedlichen Produkte entwickelt und weltweit vertrieben.
Visa unterscheidet grob zwei Gruppen von Produkten, die Kreditkarten für den Privatkunden und die Kreditkarten für den Geschäftskunden. Das Unternehmen hat 1,2 Millionen Kreditkarten im Umlauf und ist in 240 Ländern präsent. Es existieren mehr als 24 Millionen Akzeptanzstellen und mehr als eine Million Bankomaten, an denen mit einer Visakarte Geld abgehoben werden kann. Visa hat 20.000 Banken als Vertragspartner, die mit einer Lizenz die Kreditkarten für Visa vertreiben.

Mastercard
Gleich an zweiter Stelle folgt das Kreditkartenunternehmen MasterCard International, wenn es um den Verbreitungsgrad geht. Genau wie Visa kommt Mastercard aus Amerika und hat den Hauptsitz in New York. Mastercard beschäftigt weltweit in 210 Ländern 4.000 Mitarbeiter und verfügt über 27 Millionen Akzeptanzstellen. Sowohl Visa als auch Mastercard sind die in Deutschland am Weitesten verbreiteten Kreditkarten.

American Express
Auf eine über 150-jährige Firmengeschichte kann American Express zurückblicken, das Unternehmen hat sich von einem Transportunternehmen zu einem Reise- und Finanzdienstleister entwickelt und ist deutschen Kunden als ein Unternehmen bekannt, das Kreditkarten für Kunden mit gehobenen Ansprüchen herausgibt. Die Jahresnutzungsgebühren für Kreditkarten von AMEX liegen deutlich über denen von Visa und Mastercard. Der Besitz einer American Express Kreditkarte setzt in Deutschland voraus, dass der Karteninhaber mindestens über ein Jahreseinkommen von 40.000 Euro verfügt und auch sonst beste Bonität mitbringt.

Diners Club
Bei Diners Club liegt der Anfang der Kreditkarte, der von Frank McNamara im Jahr 1949 gegründet wurde. Gegen die großen Anbieter Visa und Mastercard konnte sich Diners Club nicht behaupten. In Deutschland gibt es nur etwas mehr als 50.000 gut situierte Kunden, die Mitglied bei Diners Club sind und eine entsprechende Karte besitzen.

Fazit
Trotz der immer wachsenden Akzeptanz der Kreditkarten und der Werbung in den Medien fristet die Kreditkarte in Deutschland immer noch eher ein Schattendasein. Einer aktuellen Studie zu Folge beträgt der Anteil am Umsatz, der mit der Kreditkarte bezahlt wird, nur 3,8 Prozent und der Anteil der Bezahlungen nur 1,4 Prozent. 82,5 Prozent der in dieser Studie Befragten zahlen in bar. Hier liegt für alle Beteiligten, die Banken und die Kunden noch enormes Entwicklungspotenzial.

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Grundlage Kreditkarten

Geschichte der Kreditkarten
Mit dem heute bekannten Diners Club begann bereits im Jahr 1949 die Geschichte der Kreditkarte. Der Erfinder, Frank McNamara, hatte nicht genügend Bargeld dabei, um im Restaurant sein Essen zu bezahlen und einigte sich darauf, die Rechnung später zu begleichen. Die Idee zur Kreditkarte war geboren und heute können die Menschen auf der ganzen Welt bequem mit ihrem Namen und der Kreditkarte bezahlen. In Ländern wie Amerika ist der bargeldlose Zahlungsverkehr mit der Kreditkarte gleichberechtigt neben das Bezahlen in bar.

Die Vor- und Nachteile der Kreditkarten
Kreditkarten erleichtern das Leben, sie machen ein bargeldloses Bezahlen möglich, ermöglichen das Mieten von Autos, das Bezahlen im Internet und am Telefon und das Buchen von Reisen, Flügen und Tickets für Veranstaltungen.

Mittlerweile ermöglichen viele Anbieter ihren Kreditkartenbesitzern auch das kostenlose Abheben von Bargeld am Geldautomaten, ein besonderer Vorteil für deutsche Kreditkartenbesitzer, die ihr Konto bei einer Direktbank führen oder deren EC-Karte in einigen Ländern als Zahlungsmittel nicht akzeptiert wird.

Die hohe Zahl der Akzeptanzstellen auf der ganzen Welt erlauben den Kreditkarteninhabern überall das Bezahlen und Geldabheben, sodass das Mitnehmen von ungewöhnlich viel Bargeld und die damit verbundenen Risiken des Diebstahls entfallen. Bei unverschuldetem Kreditkartenverlust muss der Karteninhaber gerade mit 50 Euro haften und sie wird innerhalb eines Tages ersetzt – undenkbar bei einer EC-Karte.

Verbraucher, die das Einkaufen im Internet bevorzugen haben mit einer Kreditkarte das ideale Zahlungsmittel. Es muss lediglich die Kartennummer und die Prüfziffer eingegeben werden, wird der Betrag frei gegeben ist die Ware sofort bezahlt und geht in den Versand. Das umständliche Überweisen und den Zahlungseingang abwarten entfällt.

Trotz der vielen Vorteile sollen die Nachteile der Kreditkarten nicht verschwiegen werden. Gerade in Deutschland akzeptieren noch nicht alle Einzelhandelsgeschäfte die Kreditkarte als Zahlungsmittel, sodass immer eine EC-Karte oder Bargeld als Alternative vorhanden sein muss. Beim Einsatz der Kreditkarte im Ausland fallen außerdem in der Regel Auslandseinsatzgebühren an, was mit hohen Kosten verbunden sein kann, wenn man sich oft und lange im Ausland aufhält. Viele Karteninhaber verlieren über die Ausgaben mit der Kreditkarte die Übersicht, weil die Kartenabrechnung nur einmal monatlich erfolgt. Wer eine so genannte Revolving Karte nutzt und seinen Saldo in Raten bezahlt, wird dafür mit extrem hohen Zinsen geschröpft und schneller als gedacht kann der Benutzer durch so eine Kreditkarte in die Schuldenfalle geraten. Kreditkarteninhaber sind nach Aussagen des Handels beim Einkaufen großzügiger und geben das Geld, das mit einer Karte bezahlt wird, häufig leichter und unüberlegter aus. Barzahler geben bis zu 50 Prozent weniger Geld aus, als Kreditkartenzahler. Auf unserer Partnerseite können Sie mehr über die Nachteile der Kreditkarten erfahren.

Die größten Kreditkartenanbieter
Die Reihenfolge der Aufzählung ist gleichzeitig auch die Reihenfolge, welche Kreditkarten in Deutschland am häufigsten genutzt werden.

VISA
Visa International Service Association, so heißt das Kreditkartenunternehmen, gehört zu den größten Organisationen. Der europäische Markt wird von einer Unternehmensniederlassung mit Sitz in London gesteuert, während der Hauptsitz in den USA ist. Von dort werden die unterschiedlichen Produkte entwickelt und weltweit vertrieben.
Visa unterscheidet grob zwei Gruppen von Produkten, die Kreditkarten für den Privatkunden und die Kreditkarten für den Geschäftskunden. Das Unternehmen hat 1,2 Millionen Kreditkarten im Umlauf und ist in 240 Ländern präsent. Es existieren mehr als 24 Millionen Akzeptanzstellen und mehr als eine Million Bankomaten, an denen mit einer Visakarte Geld abgehoben werden kann. Visa hat 20.000 Banken als Vertragspartner, die mit einer Lizenz die Kreditkarten für Visa vertreiben.

Mastercard
Gleich an zweiter Stelle folgt das Kreditkartenunternehmen MasterCard International, wenn es um den Verbreitungsgrad geht. Genau wie Visa kommt Mastercard aus Amerika und hat den Hauptsitz in New York. Mastercard beschäftigt weltweit in 210 Ländern 4.000 Mitarbeiter und verfügt über 27 Millionen Akzeptanzstellen. Sowohl Visa als auch Mastercard sind die in Deutschland am Weitesten verbreiteten Kreditkarten.

American Express
Auf eine über 150-jährige Firmengeschichte kann American Express zurückblicken, das Unternehmen hat sich von einem Transportunternehmen zu einem Reise- und Finanzdienstleister entwickelt und ist deutschen Kunden als ein Unternehmen bekannt, das Kreditkarten für Kunden mit gehobenen Ansprüchen herausgibt. Die Jahresnutzungsgebühren für Kreditkarten von AMEX liegen deutlich über denen von Visa und Mastercard. Der Besitz einer American Express Kreditkarte setzt in Deutschland voraus, dass der Karteninhaber mindestens über ein Jahreseinkommen von 40.000 Euro verfügt und auch sonst beste Bonität mitbringt.

Diners Club
Bei Diners Club liegt der Anfang der Kreditkarte, der von Frank McNamara im Jahr 1949 gegründet wurde. Gegen die großen Anbieter Visa und Mastercard konnte sich Diners Club nicht behaupten. In Deutschland gibt es nur etwas mehr als 50.000 gut situierte Kunden, die Mitglied bei Diners Club sind und eine entsprechende Karte besitzen.

Fazit
Trotz der immer wachsenden Akzeptanz der Kreditkarten und der Werbung in den Medien fristet die Kreditkarte in Deutschland immer noch eher ein Schattendasein. Einer aktuellen Studie zu Folge beträgt der Anteil am Umsatz, der mit der Kreditkarte bezahlt wird, nur 3,8 Prozent und der Anteil der Bezahlungen nur 1,4 Prozent. 82,5 Prozent der in dieser Studie Befragten zahlen in bar. Hier liegt für alle Beteiligten, die Banken und die Kunden noch enormes Entwicklungspotenzial.

11 Januar 2011

Tipps zur Sicherheit

Wenn Sie Ihre Kreditkarte neu bekommen haben oder zum ersten Mal Eine besitzen, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Schließlich ist Ihre Kreditkarte so gut wie Bargeld, damit würden Sie selbstverständlich auch nicht sorglos umgehen.

Unterschreiben Sie Ihre Kreditkarte

Auf der Rückseite unterhalb des schwarzen Magnetstreifens ist ein weißer oder gräulicher Streifen vorgesehen, damit der Kreditkartenbesitzer unterschreibt. Die Kreditkarte ist nur unterschrieben gültig, im Zweifelsfall kann ein Kassierer (-in) drauf bestehen, dass Sie vor dem Bezahlen unterschreiben

Die Kreditkarte nicht weitergeben

Ihre Kreditkarte darf nur von Ihnen und von niemandem außer Ihnen benutzt werden, auch Ehepartner, Kinder und andere Verwandte und Freunde sind von der Benutzung ausgeschlossen. Im schlimmsten Fall könnte die Karte eingezogen und ein Anderer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden, wenn er / sie versucht mit Ihrer Karte zu bezahlen.

Behalten Sie die Karte am Körper

Sie dürfen Ihre Kreditkarte auch nicht anderen zugänglich machen, sprich, sie nicht irgendwo liegen lassen, wo andere sie nehmen könnten, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Geben Sie die Karte auch nicht als Pfand her, dafür ist sie zu Wertvoll.

Benutzung der PIN Nummer

Mit Ihrer PIN-Nummer verifizieren Sie sich beispielsweise beim Geld abheben am Automaten. Ihre PIN Nummer müssen Sie daher ebenfalls geheim halten. Sie wird nicht für den Zutritt zu Banken benötigt, geben Sie sie daher niemals an einer Eingangstür ein, sondern nur am Automaten. Achten Sie darauf, dass Ihnen niemand zusieht, wenn Sie die PIN eintippen und bewahren Sie sie so auf, dass Andere sie nicht finden können. Unter keinen Umständen sollen Sie die PIN – der Einfachheit halber – auf Ihre Karte schreiben oder zusammen mit der Karte im Geldbeutel mit sich tragen.

Kreditkartenabrechnungen durchsehen

Einmal pro Monat bekommen Sie von der Bank eine Aufstellung über alle Umsätze und Käufe, die über die Kreditkarte gelaufen sind, ähnlich einem Kontoauszug. Prüfen Sie die Daten und Beträge, die Sie hier finden sorgfältig z.B. anhand der gesammelten Kaufbelege. Wenn Sie einen Posten nicht zuordnen können oder der Meinung sind Sie haben das nicht gekauft, verständigen Sie umgehend die Bank oder Kreditkartengesellschaft.

Kreditkarte sperren

Hierzu gibt es einen eigenen Artikel, in dem Sie auch die Notrufnummern finden, bitte klicken Sie auf Kreditkarte sperren.

11 Januar 2011

Prepaid Kreditkarten

Als Kreditkarten werden alle Karten bezeichnet, mit denen der Inhaber weltweit bargeldlos einkaufen kann. Die Kreditkarte kommt für Einkäufe im privaten und geschäftlichen Bereich zum Einsatz und unterscheidet sich in zwei große Gruppen – die Bankkreditkarte einerseits und die Travel- & Entertainmentkarte andererseits. Letztere entstand bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, als die ersten Hotels Kreditkarten an ihre Gäste ausgaben. Gefolgt von Restaurants und Fluggesellschaften entwickelte sich das System immer weiter und wird heute überwiegend durch Bankkreditkarten bestimmt. Im deutschsprachigen Raum zählen hierzu beispielsweise auch Prepaid- oder Debitkarten, international und besonders im englischsprachigen Raum ist dies nicht der Fall. Hier werden nur echte Kreditkarten auch als solche bezeichnet. Generell besteht die Kreditkarte aus Plastik und besitzt ein einheitliches Format. Auf der Vorderseite ist in erhabener Prägung die Kartennummer aufgedruckt, die in sich u. a. das Karteninstitut und die Kartenart verschlüsselt.

Gemeinsam mit der Kontonummer, dem Verfallsdatum und einer Prüfziffer bildet die Kartennummer eine eindeutige Identifikationsnummer. Ergänzt durch die Unterschrift des Inhabers auf der Rückseite sowie eine Kartenprüfnummer ist die Kreditkarte dank des sich immer weiter durchsetzenden Chips bald nahezu fälschungssicher. Derzeit wird aber meist noch der Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte zum Speichern der Daten verwendet. Einige Kreditkarten werden direkt durch Kartengesellschaften vertrieben, die meisten aber in Zusammenarbeit mit Banken. Man kann zwischen vielen verschiedenen Systemen mit unterschiedlichen Gebühren und unterschiedlicher internationaler Akzeptanz wählen. Viele Kreditkarten werden kostenfrei ausgegeben, für andere muss der Inhaber eine Jahresgebühr entrichten. Die eigentliche Transaktionsgebühr, bei Kauf eines Produkts oder bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung anfällt, bezahlt grundsätzlich der Händler. Außerdem muss der Händler die Kosten für die Bereitstellung des Systems bezahlen, so dass es viele kleinere Geschäfte gibt, die aus Kostengründen keine Kreditkarten akzeptieren. Generell ist die Kreditkarte für den Inhaber eine sehr bequeme und sichere Zahlungsmöglichkeit, denn die Haftung bei Missbrauch ist nur gering. Darüber hinaus wird dem Inhaber i. d. R. ein Kredit gewährt, der den persönlichen finanziellen Spielraum deutlich erweitert. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings die Bonität des Kunden. Für Prepaidkarten wird diese nicht verlangt, da sie jeweils mit Bargeld oder via Automaten aufgeladen wird. So wird die Prepaidkarte mittlerweile in Deutschland zu einer geeigneten Kreditkarte für Minderjährige. Heute kann man Kreditkarten auch online beantragen und sich so den Weg zur Bank sparen.

11 Januar 2011

Kreditkarten vergleichen

Wer Kreditkarten kostenlos vergleichen möchte, der kann das jederzeit über das Internet tun.Mehrere Seiten stellen einen kostenlosen Kreditkarten Vergleich zur Verfügung, der ausführliche und übersichtliche Informationen über die besten Kreditkarten anbietet. Die neue Kreditkarte kann man im Anschluss bequem online beantragen und bestellen.

Es gibt einige Faktoren, die bei einer Kreditkarte beachtet werden sollten, wie zum Beispiel Art der Kreditkarte, Gebühren, Gesamtkosten, online Kontoantrag, etc.

Heutzutage gehören Kreditkarten zu den am meisten verwendeten Finanzprodukten. Sie werden seit langem nicht mehr nur auf Geschäftsreisen genutzt, sondern auch im Privatleben. Die Kreditkarte verfügt über große Flexibilität und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten und ist eine ideale Variante sowohl zur EC-Karte als auch zur Bargeldzahlung.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Kreditkarten, die beantragt werden können. So ist es möglich, die Bedürfnisse eines jeden Einzelnen zu berücksichtigen. Ganz egal, in welcher Lebenssituation der Antragsteller sich momentan befindet – die entsprechende Kreditkarte kann man schnell in dem Kreditkarten Vergleich finden.

Studenten können zum Beispiel von den Vorteilen spezieller Studenten Kreditkarten profitieren. Diese verfügen in der Regel über attraktive Leistungen wie hohe Guthabenverzinsung oder höheren finanziellen Spielraum, mit denen finanzielle Engpässe überbrückt werden können. Ein so genanntes Kreditkartendoppel, welches zum Beispiel aus einer VisaCard und einer MasterCard besteht, ist bei häufiger Verwendung sehr interessant. Durch die beiden unterschiedlichen Kreditkarten ist in der Regel garantiert, dass wenigstens eine an entsprechender Stelle angenommen wird. Die zweite Karte kann man in diesem Fall ohne Mehrkosten erhalten. Für Jugendliche, Kinder und Personen mit negativer Schufa-Auskunft eignet sich eine Prepaid-Kreditkarte, bei der die Zahlung auf Guthabenbasis erfolgt.

Für eine Prepaid-Kreditkarte sprechen viele gute Gründe, wie zum Beispiel: vollständige Kontrolle, der Kreditkarteninhaber bestimmt, welche Summe er auf die Karte lädt; diese Kreditkarte lohnt sich auch bei negativer Bonität, auf diese Weise auch zum Beispiel für Studenten; es gibt keine Schufaprüfung, so können auch Schuldner oder Arbeitslose eine solche Karte in Anspruch nehmen; eine sicher Variante, es ist keine Überziehung möglich, globale Akzeptanz, usw.

Es gibt eine Vielzahl von Kreditkarten online – von American Express Gold Card kostenfrei, verschiedene Barclaycard Kreditkarten, kostenfreie Visa Kreditkarte und MasterCard bis zu den Kreditkarten ohne Schufa Auskunft.

11 Januar 2011

Kreditkarte sperren

Mit einer Kreditkarte bekommt der Verbraucher ein praktisches Zahlungsmittel ausgehändigt, dass das Bezahlen einfach uns sicher macht. Geleichzeitig ist er verpflichtet, die Karte vor Verlust zu schützen. Die zur Kreditkarte gehörende PIN sollte auswendig gelernt und dann vernichtet werden. Die Kreditkarte ist wie Bargeld zu behandeln und nirgendwo unbeaufsichtigt liegen zu lassen. Insbesondere nach dem Besuch von Großveranstaltungen ist zu kontrollieren, ob noch alle Karten vorhanden sind.

Bei Verlust oder Diebstahl der Kreditkarte muss der Karteninhaber die Karte sofort sperren lassen, Gleiches gilt, wenn die Kreditkarte vom Bankautomaten eingezogen wurde und wenn eine bestellte Kreditkarte auf dem Postweg verloren gegangen ist.
Bei einem Diebstahl der Kreditkarte muss parallel zur Kartensperrung auch eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Als Karteninhaber sollten Sie die Kopie der Anzeige gut aufbewahren und sich das Datum der Aufnahme und den Namen des diensthabenden Beamten notieren.

Verlorene Kreditkarten sperren
Seit 2005 gibt es eine allgemeine Sperr-Notrufnummer mit der Telefonnummer 116 116. Wer die Sperr-Rufnummer seines Instituts nicht kennt, kann immer diese Nummer wählen, von dort wird der Kartenbesitzer weiter vermittelt.

Hier ein Überblick
• Sperr-Notruf für Anrufer aus Deutschland 116 116
kostenlose Hotline, jeden Tag 24 Stunden erreichbar
• Sperr-Notruf für Anrufer aus dem Ausland +49 116 116 oder +4930 4050 40506 gebührenpflichtige Hotline, jeden Tag 24 Stunden erreichbar

Dieser zentralen Sperrnotrufnummer sind schon viele Banken angeschlossen. Zusätzlich gibt es noch die Sperr-Rufnummern der Kreditkartenanbieter.
Unter kartensicherheit.de existiert im Internet ein so genannter SOS-Infopass zum Downloaden, den jeder Kartenbesitzer, wenn es darauf ankommt, zur Hand haben sollte. Hier werden alle wichtigen Informationen eingetragen. Dazu gehören auch die 16-stellige Kreditkartennummern, deren Gültigkeitsdauer und die Notrufnummern, die bei Verlust anzuwählen sind. Auch andere wichtige Rufnummern können eingetragen werden. Die Kreditkartenherausgeber garantieren in der Regel, dass bei einem Verlust der Kreditkarte bereits am nächsten Tag Ersatz vorliegt.

Besonderheiten bei der Haftung
Für den entstandenen Schaden haftet der Kreditkarteninhaber mit 50 Euro. Nur, wenn grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, muss der Kreditkartenbesitzer den entstandenen Schaden selbst tragen. Hebt beispielsweise ein Fremder mit der Kreditkarte und der dazugehörigen PIN Geld vom Kreditkartenkonto eines Kartenbesitzers ab, vermutet der Kartenherausgeber, dass der Kunde mit seiner Geheimzahl fahrlässig umgegangen ist, und infolgedessen muss der Karteninhaber für den Schaden haften. Es sei denn, er kann das Gegenteil beweisen.
Die detaillierten Haftungsbedingungen sind in den AGB der Kreditkartenherausgeber verbindlich geregelt.
Für die Ausstellung einer neuen Kreditkarte berechnen die Kreditkartenanbieter dem Kunden zwischen 10 und 20 Euro.

11 Januar 2011

Revolving Kreditkarten

Vorsicht Schuldenfalle

Wer in Deutschland in der Vergangenheit eine Kreditkarte genutzt hat, war in der Regel im Besitz einer Charge- oder Debit-Karte. Bei dieser Art Kreditkarten handelt es sich um keine „echten“ Kreditkarten. Die mit der Kreditkarte ausgegebenen Beträge werden gesammelt und dann am Monatsende vom Girokonto abgebucht.

Heute ist das anders, immer mehr Banken, auch etablierte, werben bei ihren Kunden mit kostenlosen Kreditkarten, die dem Kunden die Möglichkeit bieten, den Saldo in bequemen Ratenbeträgen abzustottern. Revolving Kreditkarten werden die in Fachkreisen genannt, bisher waren solche Karten in Deutschland nur vereinzelt im Angebot, sind aber in Amerika und in Großbritannien weit verbreitet. Diese Karten funktionieren anders, der Kartenbesitzer zahlt nur einen Teilbetrag seines aufgelaufenen Saldos zurück, die Differenz bleibt als Kredit offen. Die Teilbeträge lassen sich, abgesehen von einer Mindesttilgung frei wählen.

Das ist verlockend, insbesondere für Verbraucher, die ohnehin über ihre Verhältnisse leben, mit einer Revolving Kreditkarte kann der finanzielle Spielraum zusätzlich zum bestehenden Dispositionskredit ausgebaut und ein Leben auf Pump finanziert werden. Hört sich aus Sicht der ahnungslosen Verbraucher verlockend an, eine kostenlose Kreditkarte, wie zum Beispiel bei der Advanzia Bank, mit einem Kreditrahmen von vielleicht 7.000 Euro und schon kann locker weiter eingekauft werden. Die kostenlose Kreditkarte wird aber ganz schnell zur Kostenfalle, denn für den Kredit werden Zinsen verlangt, die schon fast an Wucher grenzen, sodass die Kredite auf die Revolving Kreditkarten viel teurer sind als die ohnehin schon teuren Dispokredite.

Das kann für viele deutsche Verbraucher der Eintritt in die Schuldenfalle sein, in Amerika ist das jedenfalls so. Bei den Revolving Kreditkarten ist die Aktivität des Kunden gefragt, er entscheidet, wie hoch der Betrag ist, den er tilgt und um Schulden zu vermeiden, ist es durchaus empfehlenswert den offenen Saldo bei Rechnungslegung komplett zu tilgen. Nur dann bleibt die kostenlose Kreditkarte auch wirklich kostenlos, sofern mit dieser Karte kein Bargeld vom Geldautomaten abgehoben wird.

Verbraucherschützer warnen vor einer Flut der Revolving Kreditkarten, denn gerade hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf eingebracht, nach dem auch andere Zahlungsdienstleister als Banken Revolving Kreditkarten anbieten und vertreiben dürfen.
In den USA ist es gang und gäbe, dass die Verbraucher mehrere dieser Kreditkarten parallel in Besitz haben. Die darauf eingeräumten Kredite werden nicht an die Schufa gemeldet. Solange die Bonität des Antragstellers gegeben ist, wird jede Bank diese Kreditkarten auch ausgeben, weil damit das schnelle Geld zu verdienen ist. Es gibt keine Statistiken darüber, wie viel Zinsen die Banken durch die Revolving Kreditkarten einnehmen, dieses Geheimnis werden sie wohl auch nicht preisgeben.

Hilfe und nützliche Tipps zum Thema Kreditschulden finden Sie bei der Schulden Hilfe

11 Januar 2011

10 Dinge, die Sie beachten sollten

Kreditkarten werden immer häufiger für Bezahlungen im Internet oder im Ausland eingesetzt. Dabei locken die verschiedenen Kreditkartenanbieter mit zahlreichen verschiedenen Zusatzleistungen, die jedoch nicht immer halten, was sie versprechen. Es ist daher wichtig, vor der Anschaffung einer Kreditkarte verschiedene Faktoren zu prüfen.

Der Preis der Karte

Zum wichtigsten Faktor bei der Auswahl einer Kreditkarte gehört natürlich der Preis. Viele Banken und Händler, die Kreditkarten an ihre Kunden herausgeben, berechnen dabei eine Jahresgebühr von bis zu 30 Euro für die Standardkarte, goldene Kreditkarten können sogar bis zu 100 Euro pro Jahr kosten. Allerdings gibt es auch verschiedene Anbieter, die die Kreditkarte kostenlos vergeben. Zumindest im ersten Jahr können Sie die Karte dabei ohne Gebühr testen. Ab dem zweiten Jahr fallen dann jedoch die üblichen Kosten an. Wird die Kreditkarte kostenlos angeboten, erfolgt dies meist in Verbindung mit einem ebenfalls kostenfreien Girokonto. Entsprechende Angebote finden Sie beispielsweise bei Direktbanken. Auch Studenten können häufig im Zusammenhang mit ihrem Girokonto eine kostenlose Kreditkarte nutzen.

Aufgrund häufiger Anfragen zu einem passendem Girokonto finden Sie auf den Seiten von Girokonto-Anbieter.de einen Girokonto Vergleich.

Die Kosten für Bargeldverfügungen

Neben dem Jahrespreis der Kreditkarte ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Kartenauswahl die Höhe der Kosten für Bargeldverfügungen. Üblicherweise berechnen die Kreditkartenunternehmen bei der Abhebung am Geldautomaten dabei zwischen 1-4% der abgehobenen Geldsumme, mindestens jedoch 4,50 – 5,11 Euro. Lediglich bei den institutseigenen Geldautomaten verzichten die Banken häufig auf Gebühren. Somit sind Bargeldverfügungen mit Kreditkarten in der Regel teurer als die Nutzung von ec/maestro-Karten. Die Alternative sind Kreditkarten, bei denen Bargeldverfügungen gänzlich kostenlos sind, und zwar weltweit. Mittlerweile gibt es verschiedene solcher Angebote, die jedoch wiederum mit der Eröffnung eines Girokontos verbunden sind. Die alleinige Ausgabe der Kreditkarten ist meist nicht möglich.

Die Kosten für Auslandseinsätze

Kreditkarten werden häufig auf Reisen und im Ausland eingesetzt. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Kreditkartenunternehmen für Bezahlungen im Ausland Gebühren berechnen, die von Institut zu Institut sehr unterschiedlich sein können. Wenn Sie die Kreditkarte in einem Land der EU einsetzen, ist in der Regel keine Gebühr bei der Bezahlung im Ausland fällig. Nur dann, wenn Sie die Karte in einem Nicht-EU-Land, zum Beispiel in Ägypten oder in den USA, nutzen, berechnen die Institute zwischen 1-3% der Einkaufssumme. Diese Kosten werden zusammen mit der Einkaufssumme dem Kreditkartenkonto belastet. Einige wenige Kreditkartenunternehmen verzichten mittlerweile jedoch auf die Berechnung der Auslandsgebühr. Vor allem dann, wenn viele Auslandsreisen geplant sind, sollten Sie darauf achten.

Die Abrechnung der Kartenumsätze

Bei der Ausstellung einer Kreditkarte wird ein Kreditkartenlimit festgelegt, innerhalb dessen Sie Einkäufe und Barabhebungen tätigen. Die Umsätze der Kreditkarte werden bei den meisten in Deutschland ausgegebenen Karten am Ende des Abrechnungsmonats ermittelt und in einer Summe von Ihrem Girokonto abgebucht. Um Ihre Umsätze prüfen zu können, erhalten Sie einige Tage vorher eine Kreditkartenabrechnung, auf der alle Umsätze aufgelistet sind. Da viele Menschen die finanzielle Flexibilität schätzen, haben sich in den letzten Jahren auch Revolving Cards etabliert. Diese Karten bieten Ihnen die Möglichkeit, die getätigten Umsätze in kleinen monatlichen Raten zu tilgen. Nach Rückzahlung der in Anspruch genommenen Kreditkartenlinie kann diese wieder neu in Anspruch genommen werden. Für die Kreditsumme werden jedoch Sollzinsen fällig.

Die Sollzinsen der Kreditkarten

Bei vielen Kreditkarten ist es heute möglich, die Kartenumsätze in monatlichen Raten zu tilgen. Sofern Sie eine solche Karte nutzen wollen, sollten Sie unbedingt auf die Sollzinsen dieser Karte achten, denn diese sind mit den Zinsen für einen Dispositionskredit vergleichbar. Durch die Belastung der Sollzinsen steigt dabei die Kreditbelastung. Je nach Kreditkarteninstitut betragen die Sollzinsen der Kreditkarten dabei zwischen 8-19% p.a. Diese Zinsen werden jedoch nur dann fällig, wenn Sie die Karte eingesetzt haben und Ihr Kreditkartenkonto einen Sollstand aufweist. Mit der Tilgung des Darlehens entfallen dann auch die Sollzinsen der Karte. Die Tilgung kann dabei sowohl in monatlichen Raten als auch mit Einmalzahlungen erfolgen, je nach Ihrem Budget.

Die Guthabenzinsen bei Kreditkarte

Kreditkartenkonten können jedoch nicht nur im Soll, sondern auch im Haben geführt werden. Viele Kreditkartenunternehmen bieten dabei an, das Kreditkartenkonto als Tagesgeldkonto zu nutzen. Wenn Sie also Überweisungen auf Ihr Kreditkartenkonto tätigen, werden die Guthabensummen verzinst. Zum Teil liegen die Zinssätze sogar deutlich über den Konditionen für Sparkonten, sogar im Vergleich von Tagesgeldkonten können Kreditkarten punkten. Die Zinssätze der Kreditkarten liegen dabei zwischen 0,5-2,1% p.a. Ein Vergleich lohnt sich also, denn je nach Guthabensumme können Sie so einige Hundert Euro Zinsen pro Jahr mehr erzielen. Einzahlungen sind dabei per Überweisung von Ihrem Girokonto möglich, Verfügungen werden ebenfalls über Ihr Girokonto abgewickelt, welches als Referenzkonto hinterlegt wird.

Integrierte Zusatzleistungen

Die Zahl der Unternehmen und Banken, die Kreditkarten ausgeben, hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Um Sie als Kunde vom Angebot zu überzeugen, sind oftmals Zusatzleistungen enthalten.
Hierzu zählen beispielsweise Bonussysteme. Je mehr Sie im jeweiligen Geschäft einkaufen, desto mehr Rabatt können Sie erzielen. Auch Vergünstigungen für Tickets, Flugreisen oder Events sind dabei möglich. Diese Bonussysteme sind jedoch nur dann interessant, wenn Sie tatsächlich im jeweiligen Unternehmen einkaufen und die entsprechenden Angebote nutzen. Weiterhin integrieren Kreditkartenunternehmen oft verschiedene Versicherungsleistungen. Hierzu gehören Reisegepäckversicherungen, Reiserücktrittsversicherungen oder auch Auslandskrankenversicherungen. Dabei sollten Sie jedoch prüfen, ob diese Versicherungen im Verhältnis zu den Kosten der Kreditkarte stehen, denn oftmals können die Versicherungen separat günstiger abgeschlossen werden.

Die Kartenabrechnung

Wenn Sie eine Kreditkarte nutzen, sollten Sie immer Ihre Umsätze prüfen, um falsche Abrechnungen zu enttarnen. Auch verliert man bei der Nutzung der Kreditkarte nicht selten den Überblick über die getätigten Einkäufe, so dass die Prüfung der Umsätze wichtig ist. Viele Kreditkartenunternehmen senden ihren Kunden dabei eine monatliche Kreditkartenabrechnung, auf der die Umsätze übersichtlich mit Datum, Ort des Einkaufes und Einkaufssumme aufgelistet sind. Immer häufiger bieten die Kreditkartenunternehmen aber auch an, die Umsätze online zu prüfen. Hierzu wird Ihnen der Zugang für das Onlinebanking zur Verfügung gestellt. Mittels Kreditkartennummer und PIN können Sie dann auch während des Monats Ihre Kreditkartenumsätze prüfen. Sofern Falschbuchungen zu erkennen sind, können Sie so deutlich schneller reagieren.

Kreditkarten ohne Schufa

Wenn Sie eine Kreditkarte beantragen wollen, überprüfen die Banken Ihre Bonität durch die Abfrage der Schufa-Daten. Dies ist notwendig, weil auf der Kreditkarte eine Kreditlinie eingerichtet wird, die Sie flexibel in Anspruch nehmen können. Ist Ihre Schufa-Abfrage negativ, weil beispielsweise ein Konto oder ein Kredit gekündigt wurde, ist die Ausgabe einer Kreditkarte meist nicht möglich. Die Alternative ist hier eine Kreditkarte ohne Schufa, die auch an Studenten und Jugendliche ausgegeben werden kann. Diese Kreditkarte können Sie nur dann einsetzen, wenn Sie Guthaben auf Ihr Kartenkonto überweisen. Ist dieses Guthaben aufgebraucht, kann die Karte nicht mehr eingesetzt werden. Somit bietet die Kreditkarte ohne Schufa, die auch als Prepaid Kreditkarte bezeichnet wird, einen guten Schutz vor Überschuldung. Der Einsatz der Prepaid-Kreditkarte ist dabei nicht eingeschränkt, sie kann ebenso im Internet, im Ausland und am Geldautomaten genutzt werden.

Beantragung der Kreditkarte

Wenn Sie eine Kreditkarte beantragen wollen, gibt es für Sie mehrere Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Kreditkarte bei Ihrer Hausbank beantragen, hierzu genügt eine Unterschrift auf dem Kreditkartenantrag. Häufig sind die von den Banken vor Ort angebotenen Kreditkarten jedoch nicht die besten Angebote im Test, so dass Sie auf Kreditkarten im Internet zurückgreifen sollten. Diese Kreditkarten können bequem mit dem Online-Antrag beantragt werden. Diesen Antrag können Sie am eigenen PC ausfüllen, ausdrucken und dann an den jeweiligen Anbieter senden. Die Versendung erfolgt dabei im Post-Ident-Verfahren, über das Sie sich der Bank gegenüber legitimieren. Innerhalb weniger Tage wird Ihnen die Kreditkarte dann per Post zugestellt.

11 Januar 2011